Norwegens Vegetation

Die Vegetation Norwegens ist aufgrund der nördlichen Lage nicht besonders reich an Arten und stark gegen Norden abgestuft. Ungefähr ein Viertel des Landes ist mit Wald bedeckt. Dieser findet sich meist in den Tälern im Landesinneren. Küste sowie Berge sind von Natur aus recht vegetationsarm.
Vegetation im Süden
Der Süden des Landes ist vor allem von Laubmischwäldern geprägt. Neben Rotbuchen finden sich Eschen, Erlen, Birken, Eichen und einige Obstbaumarten wie die Kirsche. Die Baumgrenze in Südnorwegen liegt ungefähr bei 1000 m ü.d.M..
Mittelnorwegen
Mittelnorwegens Vegetation ist vor allem geprägt durch ausgedehnte Moorflächen und Nadelwälder. Die Höhengrenzen der Wälder sinken auf ungefähr 500m ü.d.M. ab. Charakteristisch für den Bereich zwischen Nadelwaldzone und den arktischen Lebensraum ist der Fjellbirkengürtel, der in dieser Form nirgendwo anders auf der Welt zu finden ist. Die Baumgrenze liegt hier bei ungefähr 200 Metern.
Vegetation im Norden
An den Fjellbirkengürtel schließt sich im hohen Norden die Tundra an. Hier sind lediglich kälteunempfindliche Zwergbirken, Heidekrautgewächse, Moose und Flechten zu finden. Nicht mit der Tundra zu verwechseln sind die Fjell-Plateaus im Norden von Norwegen. Die Vegetation ist allerdings recht ähnlich: Heiden und Moose dominieren das Landschaftsbild.
(Bildquelle: jongos)
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Tags: Mittelnorwegen, Natur, Norden, Süden, Vegetation
