Dovrefjell-Nationalpark

Der 1974 gegründete Dovrefjell-Nationalpark befindet sich in Mittelnorwegen und wurde 2002 von dem Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark ersetzt. Die Besonderheiten des Nationalparks sind seine reichhaltige Hochgebirgsflora und wilde Rentiere.
Außerdem beherbergt der Park eine der weltgrößten Herden von Moschusochen. Die Tiere wurden in den 1950er- Jahren durch eingesiedelte Tiere aus Grönland wieder ansässig gemacht. Die scheuen Tiere begegnen Besuchern des Nationalparks nur selten auf ihren Wanderungen. Wer trotzdem einmal so einem archaisch anmutenden Tier gegenüberstehen möchte, sollte an einer geführten Moschusochsen-Safari in den Nationalpark teilnehmen. Allzu nah sollte man sich trotzdem nicht an die Tiere heranwagen: Moschusochsen können, wenn sie sich bedroht fühlen, aggressiv werden und zu einem plötzlichen Angriff ansetzen.
Touren im Nationalpark
Der Nationalpark bietet Kletterfreudigen mehrere Berge für mehrstündige Wandertouren. Wer es nicht ganz so hoch mag, sollte sich den Søndre Knutshø vornehmen. Seine 1690 Meter kann man in ungefähr 3 bis 4 Stunden besteigen. Alle anderen wagen sich auf die höchste Erhebung des Dovrefjells, den Snøhetta. Für seine 2286 Meter sollte man schon den ganzen Tag einplanen. Wer im Nationalpark Dovrefjell-Sunndalsfjella übernachten möchte, findet in der Kongsvoll Fjellstue ein gemütlich eingerichtetes Berghotel.
(Bildquelle: saipal)
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