Nationalpark Hardangervidda

Hardangervidda ist mit einer Fläche von 7500 m² die größte Hochfläche Skandinaviens. Ursprünglich war sie einmal eine Hochgebirgslandschaft, die im Lauf der Jahre aber abgetragen wurde. Die höchste Erhebung des Plateaus ist heute mit 1719 Metern der Sandfloeggi. Ungefähr die Hälfte des Gebietes ist seit 1981 als Nationalpark geschützt. Der Park zeichnet sich durch weite Ebenen, eine typische Fjellvegetation und fischreiche Seen und Flüsse aus.
Wandern im Nationalpark
Außerdem eignet sich der Hardangervidda-Nationalpark für ausgedehnte Wandertouren: Das gesamte Hochplateau ist relativ flach, Reliefunterschiede müssen kaum überwunden werden. Übernachten kann man im Park auch hervorragend: Über 30 Hütten sind nur wenige Geh-Stunden voneinander entfernt auf der Hochebene verteilt.
Bewohner des Nationalparks
Eine weitere Attraktion des Hardangervidda ist die größte, wild lebende Rentierherde. Des Weiteren finden sich auf der Hochebene zahlreiche andere Tierarten, wie Elche, Berglemminge, Polarfüchse und Schneehasen. Im westlichen Teil, der etwas rauer und höher gelegen ist, findet sich auch ein vielfältiges Pflanzenreichtum, das dem östlichen Teil, aufgrund geringerer Niederschläge fehlt. Ein besonders häufig vorkommender Vertreter der hiesigen Fauna ist die Moltebeere. Die orangene, auffällige Beere ist das Wahrzeichen Lapplands und den meisten Europäern wohl von der finnischen 2-Euro-Münze bekannt.
(Bildquelle: theeden)
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