Norwegens Geographie

Geographie in Norwegens Geographie

Norwegen ist das längste Land Europas (die Atlantikküste misst ungefähr 25.000 Kilometer) und reich an den verschiedensten Landschaftsformen. Norwegen grenzt an die drei Länder Schweden, Finnland und Russland. Das Landesinnere ist geprägt von hohen Gebirgszügen, kargen Fjelllandschaften, beeindruckenden Wasserfällen und riesigen, klaren Fjorden. Die Küstenlinie ist zerfurcht und von zahlreichen, vorgelagerten Schären geprägt. Der Süden des Landes ist hügelig und besitzt das fruchtbarste Ackerland des Landes.

Das Skandengebirge und die Hochplateaus

Das Skandengebirge ist ungefähr 400 Millionen Jahre alt und ein Überbleibsel aus dem Erdaltertum. Während der Eiszeiten wurde es größtenteils abgetragen. Im Tertiär kam es dann zu einer erneuten Anhebung, wodurch das Skandinavische Gebirge seine heutige Form erhielt. Der höchste Gipfel Norwegens ist mit 2.400 Metern der Galdhøpiggen.

Im Süden Norwegens ragt beeindruckend das Hardangervidda-Plateau in den Himmel. Die größte Hochebene Europas besitzt eine Fläche von ungefähr 8000 km² und ist Überrest einer Gebirgslandschaft, die während der pleistozänen Eiszeit größtenteils abgeschliffen wurde. Der Norden wird von der Hochebene Finnmarksvidda dominiert. Die Tatsache, dass fast dreiviertel des Landes mindestens über 500m ü.d.M. liegt und des Weiteren die gesamte Küste zerklüftet ist, bedeutet eine große Behinderung für den Landverkehr.

Der Schärengürtel

Rund 150.000 Inseln liegen vor Norwegen. Die wenigsten von ihnen sind allerdings bewohnt. Die Schären entstanden vor ungefähr 20.000 Jahren als der Meeresspiegel noch beträchtlich unter dem heutigen Stand lag. Mit dem Abschmelzen des riesigen Eisschildes begann der Meeresspiegel zu steigen und einen Teil der Küstenlinie einzunehmen. Nur die höchsten Erhebungen wurden nicht überspült und sind bis heute als kleine Inseln erhalten geblieben.

(Bildquelle: jarkko)

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