Das norwegische Königshaus

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Norwegens Monarchie hat ihren Ursprung vor ungefähr 1.000 Jahren. König Harald Hårfagre war der erste König, der das Land zu einem Königreich vereinen konnte. Im Laufe der Jahrhunderte unterlag Norwegen mehreren Unionen mit Schweden und Dänemark und konnte sich erst 1814 unabhängig machen. Trotzdem hatte Norwegen immer einen König. Als sich Norwegen von Schweden freimachte und eine eigene Verfassung bekam, kam die Frage nach der weitergehenden Staatsform auf. Der Großteil des Volkes stimmte für eine Monarchie auf demokratischer Grundlage.

Die königliche Familie

1905 wurde König Hakon VII ernannt. Er regierte bis 1957 und war beim Volk äußerst beliebt. Seine Nachfolge übernahm Sohn Harald V. der bis heute regiert. Die Kinder von ihm und seiner Frau Sonja machten in den vergangenen Jahren häufig Schlagzeilen. Besonders Kronprinz Haakon musste viel Kritik einstecken, als er die bürgerliche, allein erziehende Mutter Mette-Marit heiratete. Aber auch seine Schwester Märtha Louise ging einen unkonventionellen Weg und heiratete im Mai 2002 den Schriftsteller Ari Mikael Behn.

Die königlichen Pflichten

Der König von Norwegen hat heutzutage lediglich repräsentative und zeremonielle Aufgaben zu erfüllen. Er eröffnet jeden Herbst den „Storting” und führt jede Woche den Vorsitz im Staatsrat. Außerdem ist er bei einem Regierungswechsel für die Ernennung des Ministerpräsidenten verantwortlich. Sonstige ausübende Gewalt obliegt allerdings der Regierung. Des Weiteren macht der norwegische König Staatsbesuche und empfängt im Gegenzug Botschafter anderer Staaten.

(Bildquelle: thomascuelho)

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