Norwegens Sprache

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Norwegisch gehört, wie Schwedisch und Dänisch zum nordgermanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Von den vier standardisierten Formen werden Bokmål und Nynorsk vom Großteil der Bevölkerung geschrieben bzw. gesprochen. Die Anfänge des heutigen Norwegisch sind erst im 11./12. aus örtlichen Dialekten entstanden und haben sich im Laufe der Jahrhunderte durch Einflüsse des Schwedischen und vor allem des Dänischen weiter entwickelt.

Vielzahl von Dialekten

Im Norwegischen gab es schon immer eine Vielzahl von Dialekten. Die Ursache hierfür lag wohl in der Unwegsamkeit der Landschaft. Schlechte Verkehrswege zwischen den Dörfern und abgeschiedene Täler sind in Norwegen keine Seltenheit gewesen. So konnten sich Dialekte in den einzelnen Dörfern wunderbar isoliert voneinander entwickeln.

Bokmål und Nynorsk

„Bokmål” und „Nynorsk” sind Schriftsprachen, die Aussprache ist nicht genau festgelegt. Bokmål basiert auf Dano-Norwegisch und wurde der Phonolgie der ostnorwegischen Dialekte angepasst. Nynorsk besteht erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist eine Zusammenstellung verschiedener westnorwegischer Dialekte.

Der Großteil der Bevölkerung spricht das vom Dänischen geprägte Bokmål. In den Schulen unterrichtet werden aber meist beide Sprachen. Aufgrund der ähnlichen Sprachstruktur verstehen sich Norweger, Schweden und Dänen meist untereinander. Das im ugrischen Sprachstamm verwurzelte Finnisch unterscheidet sich dagegen sehr stark vom Norwegischen.

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(Bildquelle: buddharhubarb)

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