Bunad- die norwegische Nationaltracht

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Wenn ein Norweger nicht weiß, was er zu einem feierlichen Anlass tragen soll, kann eine „Bunad”, die Nationaltracht der Norweger, eigentlich nie verkehrt sein. Die „Bunad” wurde in den vergangenen Jahren wieder entdeckt und erfreut sich nun bei immer mehr Norwegern (sogar den jüngeren) immer größer werdender Beliebtheit. Getragen wird sie zu folkloristischen Anlässen, Geburtstagen, Hochzeiten oder den Feierlichkeiten am 17. Mai.

Wie sieht eine „Bunad” aus?

Die meisten Trachten unterscheiden sich im Aussehen von Region zu Region, in einigen Punkten ähneln sich jedoch alle: Die Frauentracht besteht aus Röcken oder Kleidern, über denen ein Jäckchen aus ähnlichem Material getragen wird. Des Weiteren gehören ein bunter Schal, die traditionellen Schuhe und Strümpfe sowie eine Menge Silberschmuck zu dem traditionellen Gewand.

Renaissance der „Bunad”

Mit der Industrialisierung kam Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr maschinell hergestellte Kleidung in Mode, die traditionelle „Bunad” wurde weitestgehend verdrängt. Erst durch das Einschreiten von Hulda Garborg konnte das Aussterben der Bunad-Tracht in letzter Minute verhindert werden. Die Schriftstellerin gründete eine Volkstanzgruppe, die überall im Land Anhänger fand, und die ihre Tänze nur in traditionellen „Bunad”-Trachten aufführten.

(Bildquelle: paalb)

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