Sicherheitspanne auf Bohrinsel Gullfaks

21.05.2010

In Norwegen ist aufgrund eines technischen Defekts eine Öl- und Gasplattform nahe der südlichen Küste Norwegens teilweise geräumt worden. Insgesamt 89 Mitarbeiter die derzeit nicht zwingend zur Verfügung stehen müssen, wurden vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Genaue Ursache für die Räumung war laut Energiekonzern Statoil ein Sicherheitsventil, das nach einer Druckveränderung in einer Bohrleitung abgestellt worden war. Ein Leck sei allerdings nicht vorhanden.

Umweltschützer warnen vor möglichen Unfällen

Trotzdem ist die Lage nicht zu unterschätzen: Umweltschützer warnen vor gefährlichen Unfällen, die durch unkontrollierten Druck eintreten könnten. Bedenklich sei weiterhin, dass der Vorfall bereits der achte seiner Art in den vergangen Monaten ist. Statoil gibt allerdings Entwarnung. Ein Sprecher der Firma betonte, dass die Lage unter Kontrolle sei und alles dafür getan werde, dass das ausgefallene Ventil so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden kann

Die betroffene Bohrinsel Gullfaks C ist mit einer Größe von fast 150 mal 40 Metern die größte Norwegens. Daneben fördern zwei weitere Plattformen Öl aus dem Förderfeld Gullfaks im Gebiet Tampen.

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