Die Lofoten

Die Lofoten befinden sich ungefähr 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises im „Land der Mitternachtssonne”. Die Landschaft dort ist schroff und gegensätzlich. Grüne Wiesen wechseln sich mit vereisten, schneebedeckten Gebirgszügen ab. Bäume gibt es fast keine auf der Insel. Dies liegt allerdings keinesfalls an den schlechten Klimabedingungen- der Mensch hat die meisten Holzbestände auf den Inseln für den Bau von Schiffen und Holzhütten aufgebraucht. Die Bestände werden heute wieder aufgeforstet.
Vom Fischfang leben
Tradition und Lebensweise sind hier vom Fisch- und Walfang geprägt. Fischer kommen seit Jahrhunderten zum großen Lofotfischfang in den hohen Norden und leben in der Saison von Januar bis April in rorbuern. Das sind einfache Holzpfahlbauten direkt am Ufer. Teilweise können diese Blockhütten mittlerweile als Ferienhäuser angemietet werden. Ein großes Problem für die Lofotinger war das Walfangverbot, das 1986 eingeführt wurde. Viele Fischer sind von diesem Wirtschaftszweig abhängig und behelfen sich heutzutage mit Walfangsafaris für Touristen.
Anreise zu den Lofoten
Sie erreichen die Lofoten sowohl mit dem Flugzeug, als auch mit der Fähre. Flüge gehen von Oslo aus. Wenn Sie übers Wasser reisen wollen, können Sie entweder die Linien der Hurtigruten nutzen, oder- die weitaus schnellere Variante- die Katamarane von Bødo oder Marvik aus. Sie erreichen die Lofoten so in knappen 3 bis 4 Stunden.
(Bildquelle: arcticroute)
