Skifahren in Norwegen

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Das Skifahren soll in Norwegen seinen Ursprung genommen haben, weswegen das Land auch als die „Wiege des Skisports” bezeichnet wird. Früher diente das winterliche Vergnügen allerdings eher praktischen Zwecken. Die Skier waren in den eingeschneiten Gebieten schlichtweg das einzige Fortbewegungsmittel.

Über 6 Monate Winterspaß

Die Skisaison in Norwegen dauert von November bis Mai, also fast sechs Monate, und bietet neben hervorragendem Schnee auch die modernsten Skianlagen. Das Skigebiet Trysil ist das größte in Norwegen und überzeugt mit insgesamt über 70 km Abfahrtsstrecke. Neben grünen, blauen und schwarzen Pisten gibt es einen Snowboardpark und drei Skigebiete eigens für Kinder. Weitere beliebte Skigebiete sind Hemsedal, Skeikjampem und Hafjell. Die Norweger sind sich des Winters so sicher, dass einige Gebiete sogar sogenannte „Schneeversicherungen” aussprechen. Die Anbieter garantieren während der Wintermonate eine Mindestabfahrtslänge. Sollte diese nicht gegeben sein, kann der Urlaub kostenlos storniert werden.

Langlaufparadies

Neben dem Abfahrtslauf eignet sich Norwegen natürlich hervorragend zum Skilanglauf. Das Gebiet um Lillehammer beispielsweise bietet über 500 km Loipen für Langlauftouren an. Ein Ereignis für die Norweger ist das jährlich stattfindende Event „Birkebeinerrennen”. Bei dem 58 km langen Lauf müssen alle Teilnehmer einen Rucksack tragen, der mindestens 3,5 Kilo schwer ist. Diese Tradition geht auf die Birkebeiner-Sage zurück. Der König Håkon Håkonsson wurde als Kind von zwei Kriegern während des Bürgerkrieges von Lillehammer nach Østerdalen gerettet. Der Rucksack soll an die Last des Kindes erinnern, die die beiden Helden während ihrer Reise auf Skiern zu tragen hatten.

(Bildquelle: hvrauhal)

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